Die 3 Phasen beim Vorstellungsgespräch der Feuerwehr

Sie haben recht. Jedes Vorstellungsgespräch verläuft anders. – Ich behaupte aber, dass es immer der gleiche Ablauf ist.

Das Kennenlernen:

In dieser Phase des Gesprächs vermitteln Sie Ihrem gegenüber den ersten Eindruck. Beide Seiten sind bemüht eine lockere Atmosphäre herzustellen. Normalerweise übernimmt der Prüfer diese Aufgabe. Er ist dafür besser geeignet als der Prüfling. Sollte es aber Ihrem Naturell entsprechen, dann lassen Sie sich nicht lumpen und werden aktiv. Der Inhalt bezieht sich zum größten Teil auf Begrüßungen und Höfflichkeitsformen. (Wie gehts? Nervös? Freut uns Sie zu sehen!)

Der Informationsaustausch:

In diesem Teil stehen nicht so sehr die fachlichen Fähigkeiten von Ihnen im Mittelpunkt. Diese werden schon im Vorfeld durch ein Auswahlverfahren und Ihrem Zeugnis unter Beweis gestellt. Viel mehr geht es nun um das persönliche Kennenlernen.
Ihre Körpersprache, die Bewertung Ihrer emotionalen Kontrolle und der Bezug (Spass) für den Job.
Achten Sie darauf, dass Sie gut zuhören. Das ist sehr wichtig. Am Ende wird Ihnen genug Zeit eingeräumt. Hier sollen Sie selber Fragen stellen. Deshalb heißt dieser Teil auch Informationsaustausch.

Die Verabschiedung:

Nun wiederholt sich die erste Phase des Vorstellungsgespräch. Es gibt einen kleinen Unterschied. Am Anfang haben sich die Prüfer noch kein Bild über Sie gemacht. Jetzt ist nach dem Einstellungsgespräch eines vorhanden. – Hoffentlich positiv!
Nun heißt es. Bestätigen Sie bei Ihrem Abgang dieses Bild.

Die 3 Phasen des Vorstellungsgespräch:

  1. Phase: Das Kennenlernen
  2. Phase: Die Befragung oder der Informationsaustausch
  3. Phase: Die Verabschiedung und der letzte Eindruck

Ein Praxisbeispiel des Vorstellungsgespräches der Feuerwehr Bochum könnt ihr hier nachlesen.